1. August 1914

Kriegesausbruch, die erste Tage

Kriegesausbruch, die erste Tage

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"Gottlob, daß diese Reise hinter uns liegt. Das Gedränge auf dem Bahnhof war lebensgefährlich, der Zug unvorstellbar überfüllt. Wir sprangen mit mehr Verzweiflung als Mut - und natürlich verbotenerweise - in den abfahrenden Zug und gensossen so daß Glück, mitgenommen zu werden. Unser Triump war volkommen, als wir schließlich drei Plätze im Speisewagen eroberten. Der Zug fuhr sehr langsam, fast schleppend. Alle Brücken waren militärisch bewacht, die erste vage Ahnung von Krieg. Breslau! Von hier aus weiter nach Schweidnitz - ohne Fahrkarte, ohne Gepäck. Erschöpft langten wir vor unserem Hause an. Draußen, unter den hohen Bäumen vor dem Tor, ging mein Mann mit schweren Schritten auf uns ab. "Wir kommen zurück - weil es Krieg gibt." "Krieg?" Nein, an den glaubte ich nicht. Wer könnte denn solche Verantwortung auf sich laden?"."

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