23. März 1918

Lothars Absturz

Lothars Absturz

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Mein Telegramm, welches Dir Lothars Absturz mitteilte, hast Du ja inzwischen erhalten. Gott sei Dank geht es ihm sehr gut. Ich besuche ihn täglich. Also bitte, sorge Dich um nichts. Es geht ihm auch schon recht gut. Das Nasenbein ist bereits geheilt, nur der Kiefer hat einen Knacks, aber die Zähne sind alle erhalten. Über dem rechten Auge hat er einen großen Schmiß, das Auge selbst hat nicht gelitten. Am rechten Knie hat er Blutergüsse, am linken Bein von der Wade abwärts ebenfalls Blutergüsse. Das Blut, welches Lothar ausbrach, stammt nicht von inneren Verletzungen, sondern er hatte es beim Sturz heruntergeschluckt. Er liegt in Cambrai im Lazarett und hofft, in vierzehn Tagen wieder draußen zu sein. Er bedauert nur sehr, jetzt nicht mitmachen zu können.

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